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Dienstag, Januar 18, 2005

VERSUCHTER TRICKDIEBSTAHL

DITZINGEN Am Montag gegen 11.30 Uhr befand sich eine 46 Jahre alte Frau auf dem Weg von ihrer Garage zum Haus in der Marktstraße. Dabei wurde sie von einer unbekannten Frau angesprochen, in deren Begleitung sich drei Mädchen befanden.

Die Unbekannte hielt einen Zettel vor und erkundigte sich nach einer Adresse. Die 46-Jährige konnte allerdings bei der Suche nicht weiterhelfen und ging daraufhin ins Haus. Einige Zeit später bemerkte sie, dass ihre Handtasche aufgeschlitzt worden war, der Schnitt allerdings nicht durchging. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 40 Euro. Vermutlich hatten sich die begleitenden Mädchen während des Gesprächs unbemerkt an der Handtasche der Frau zu schaffen gemacht. Die Unbekannte war etwa 45 Jahre alt, ungefähr 1,60 Meter groß und schmal. Sie hatte dunkle, nach hinten gebundene Haare und dunkle Augen. Die Frau hatte mehrere Taschen bei sich. Die drei Mädchen waren zwischen 10 und 15 Jahre alt. Alle vier dürften ausländischer Herkunft sein. Zeugenhinweise, erbittet das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/43520.
Autor: Matthias Pickel am 1/18/05

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Sonntag, Januar 09, 2005

FEUER IM BRIEFKASTEN BEI DER POST

DITZINGEN Ein brennender Postbriefkasten beschäftigte am Mittwochabend die Ditzinger Wehr. Eine Passantin bemerkte das Feuer kurz nach 20:30 Uhr und alarmierte über Notruf 112 die Feuerwehr.


Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs öffnete den Briefkasten mit Spezialwerkzeug und löschte den Brand nach wenigen Minuten. Einen Teil des Briefkasteninhalts rettete die Feuerwehr vor den Flammen und übergab ihn der Polizei. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nicht bekannt.Die Ditzinger Feuerwehr war mit einem Fahrzeug und sechs Mann im Einsatz.
Autor: haschke am 1/09/05

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Dienstag, Januar 04, 2005

VERMISSTE DITZINGERIN TOT AUFGEFUNDEN

DITZINGEN Am Dienstagmorgen meldete sich ein Jogger bei der Polizei in Calw und teilte mit, dass er das er bereits am Sonntag auf einem Waldweg in Bad-Liebenzell-Möttlingen, in der Nähe des Hofes Georgenau ein Fahrzeug entdeckte, bei dem es sich möglicherweise um das in den Medien gesuchte Auto der vermissten 43-Jährigen aus Ditzingen handelt. Eine Überprüfung des Wagens durch die Polizei bestätigte dies.

Bei einer ersten Absuche mittels eines im Bereich befindlichen Polizeihubschraubers konnte dessen Besatzung kurz nach Beginn der Suche gegen 09 Uhr eine leblose Person im Wald liegend, in der Nähe des abgestellten Autos entdecken. Bei der toten Frau handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die 43-jährige Vermisste. Sie lag etwa 100 Meter vom Standort ihres Wagens entfernt, in einem angrenzenden Waldstück. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen vor Ort ergaben bislang keinen Hinweis auf ein Verschulden Dritter oder einen Unglücksfall als Todesursache. Eine Selbsttötung gilt bislang als wahrscheinliche Ursache für den Tod der Frau.
Autor: Matthias Pickel am 1/04/05

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Mittwoch, Dezember 15, 2004

GYULA WÜNSCHT DITZINGEN ANGENEHME FEIERTAGE

DITZINGEN Dieses Jahr konnte die Gyulaer Bürgermeisterin Frau Dr. Klára Perjési die Einladung aus Ditzingen zum Besuch des Ditzinger Weihnachtsmarktes annehmen. So reiste eine kleine Delegation unter Führung von Fr. Dr. Perjési nach Ditzingen.

Die Gäste konnten die Atmosphäre der Vorweihnachtszeit in Ditzingen hautnah miterleben und fanden das ein oder andere Geschenk für zuhause. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Vielzahl an Verkaufsständen und den vielen Besuchern in der Markt- und Münchinger Strasse. Der Stand der Partnerstadt Gyula ist auf dem Ditzinger Weihnachtsmarkt nun seit 12 Jahren präsent. So sorgte der beliebte Gyulaer Stand vor allem für das leibliche Wohl der DitzingerInnen. Gyulaer Wurst, Salami, Gewürze, der Kräuterschnaps Unikum und Weihnachtsschmuck lockten die Besucher an. Einige Käufer suchten auch das Gespräch mit den Gästen aus Gyula. Manche, weil sie aus Ungarn stammen und andere, weil sie in Gyula Urlaub gemacht haben. Einige junge Ungarn, die zur Zeit in der Umgebung von Ditzingen arbeiten, freuten sich auch auf die würzigen Spezialitäten aus ihrer Heimat. Mit dieser Begegnung endet die Ditzinger Städtepartnerschaft für dieses Jahr.
Autor: Matthias Pickel am 12/15/04

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Mittwoch, Dezember 01, 2004

BOMBENDROHUNG BEI PAKETZUSTELLER

DITZINGEN - Ein unbekannter Anrufer kündigte am Dienstag gegen 19.15 Uhr bei einer Niederlassung eines Paketdienstes in der Porschestraße und kurz darauf auch beim Polizeirevier Ditzingen an, dass um 20.30 Uhr in der Niederlassung eine Bombe gezündet werde. Das Firmengelände wurde geräumt, wovon etwa 150 Mitarbeiter betroffen waren. Zu einer Explosion kam es nicht. Bei der Durchsuchung der Firma unter Einsatz von Polizeihunden konnten keine verdächtigen Gegenstände festgestellt werden. Der Einsatzort wurde gegen 21.30 Uhr wieder freigegeben. Der Sachschaden für die betroffene Firma konnte zunächst nicht beziffert werden. Die Polizei war mit 16 Streifen und 4 Strengstoffspürhunden, das DRK mit drei Fahrzeugen, 25 Mann und zwei Zelten im Einsatz.
Autor: haschke am 12/01/04

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Sonntag, November 28, 2004

TIEFGARAGENBRAND IN DITZINGEN

DITZINGEN Innerhalb einer Woche hat sich in Ditzingen schon wieder ein schwerer Unfall ereignet. Am Samstag gegen 22.39 wurde der Feuerwehr ein Brand einer Tiefgarage in der Ditzenbrunner Straße durch Anwohner gemeldet. Beim Eintreffen der Rettungskräfte wurde aus den Zugängen starke Rauchentwicklung festgestellt, mehrere dumpfe Explosionen waren zu hören. Die Feuerwehr löste Großalarm aus.

Umliegende Häuser mussten evakuiert werden. Die angetroffenen 28 Bewohner wurden im nahegelegenen Gemeindezentrum sowie der Konrad-Kocher-Halle untergebracht und von Einsatzkräften des DRK, ehrenamtlichen Mitgliedern sowie Notfallseelsorgern betreut. Während der Brandbekämpfung wurden ständig Luftmessungen durch die Feuerwehr vorgenommen. Eine Gefährdung für die Bevölkerung konnte danach ausgeschlossen werden. Die gesamte Tiefgarage wurde mit Schaum und Wasser geflutet. Ein Zugang in die Tiefgarage war und ist auch bislang noch nicht möglich. Das Feuer war gegen 01.16 Uhr unter Kontrolle. Um 01.38 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Für die nicht überbaute Tiefgarage besteht akute Einsturzgefahr. Die vermutlich mehr als 20 in der Tiefgarage abgestellten Fahrzeuge brannten völlig aus. Ein Feuerwehrmann wurde durch einen Sturz in einen Lichtschacht verletzt. Er konnte nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus am Morgen wieder entlassen werden. Der Sachschaden wurde zunächst auf etwa 1 Million Euro geschätzt. Die Brandursache ist derzeit völlig ungeklärt. Die polizeilichen Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei übernommen. Die kreisweit alarmierte Feuerwehr war mit 23 Fahrzeugen und 112 Mann im Löscheinsatz. Eine Brandwache ist derzeit noch immer vor Ort. Das DRK entsandte 12 Fahrzeuge und 55 Einsatzkräfte, darunter 4 Notfallseelsorger. Die Polizei war mit 5 Fahrzeugen und 11 Beamten im Einsatz.
Autor: Matthias Pickel am 11/28/04

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Freitag, November 26, 2004

SCHWERER LKW-UNFALL AUF DER AUTOBAHN

DITZINGEN - Ein schwerer Lastwagenunfall ereignete sich am Freitagvormittag auf der Autobahn A 81.


Auf der Fahrt Richtung Heilbronn kollidierte der Fahrer eines Lastzuges mit einem Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei. Sein Fahrzeug überrollte den Anhänger und prallte nach etwa 100 Metern gegen zwei abgestellte Fahrzeuge einer Arbeitergruppe. Drei Arbeiter erkannten die Gefahr im letzten Moment und retteten sich mit einem Sprung über die Leitplanke. Das Führerhaus des Lastzuges und die abgestellten Lastwagen wurden beim Aufprall völlig zerstört, der Fahrer war nach ersten Meldungen im Führerhaus eingeklemmt. Die Ditzinger Feuerwehr rückte um 9:13 Uhr mit fünf Fahrzeugen und 17 Mann zur Hilfeleistung aus. Ersthelfer befreiten den verletzten Fahrer noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte, er wurde nach notärztlicher Versorgung zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Am Lastzug des Verursachers wurde der Tank aufgerissen, bis zum Eintreffen der Feuerwehr liefen etwa 50 Liter Diesel aus. Weitere 180 Liter fing die Feuerwehr auf und brachte den Kraftstoff zur Entsorgung. Eine Flasche mit Flüssiggas wurde im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. DIe Feuerwehr beseitigte ausgelaufenen Dieselkraftstoff mit Bindemittel und unterstützte bis gegen 12:45 Uhr die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Zur Bergung des Arbeitsfahrzeugs musste ein Teil der Leitplanke entfernt werden. Die A 81 blieb während der Einsatzmassnahmen auf zwei Spuren gesperrt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unbekannt.
Autor: haschke am 11/26/04

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Sonntag, November 21, 2004

KUH ERDRÜCKT 8 JÄHRIGES MÄDCHEN

DITZINGEN - Zu einem tragischen Unglücksfall kam es am Samstag gegen 17.15 Uhr auf einem Bauernhof.

Die 8jährige Tochter der Bauersleute war mit ihren Geschwistern einer Freundin im Stall, um ein neugeborenes Kalb zu betrachten. Dabei wurde das Mädchen von der Kuh gegen eine Wand gedrückt. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Notarzt ins Krankenhaus verbracht. Dort verstarb das Mädchen.
Autor: haschke am 11/21/04

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Samstag, November 06, 2004

DOPPELTER UNFALL AUF DER 81

DITZINGEN - Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn erforderte am Samstagmorgen um 7:23 Uhr den Einsatz der Ditzinger Feuerwehr. Aus ungeklärter Ursache prallte ein junger Mann in Höhe der Anschlußstelle Stuttgart-Zuffenhausen in die Leitplanke.

Der Fahrer verletzte sich beim Aufprall und konnte sein Fahrzeug nicht mehr selbständig verlassen. Feuerwehrleute übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungshub- schraubers die Erstversorgung, mit Hilfe eines Spineboards be- freiten sie ihn aus dem Fahrzeug.

Während der Rettungsmass- nahmen kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall. Eine PKW-Fahrerin übersah das am Straßenrand abgestellte Fahrzeug eines Ersthelfers und prallte ungebremst ins Heck des Wagens. Auch die Frau verletzte sich bei der Kollision und musste von den Einsatzkräften versorgt werden. Die Ditzinger Feuerwehr war mit 11 Mann und drei Fahrzeugen bis gegen 8:30 Uhr im Einsatz. Quelle: A.Häcker
Autor: haschke am 11/06/04

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Montag, November 01, 2004

MASSENUNFALL IM ENGELBERGTUNNEL

LEONBERG - Großalarm im Raum Leonberg: Ein angenommener Massenunfall im Engelbergtunnel mit Fahrzeugbrand erforderte einen Großeinsatz.


750 Helfer der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr, von DRK und ASB, Polizei, Autobahnmeisterei sowie technischem Hilfswerk rückten kurz nach MItternacht zur Bewältigung des Großschadensereignisses aus.

Zwei Personen waren in einem Lieferwagen mit schweren Verletzungen eingeklemmt, weitere Verletzte gab es in einem beteiligten Reisebus. Außer den insgesamt 25 Verletzten mussten etwa 200 unverletzte Verkehrsteilnehmer betreut werden. Nach dem Ersteinsatz durch die Feuerwehren aus Gerlingen und Leonberg forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte der beteiligten Organisationen nach. Sie standen in vier Bereitstellungsräumen mit über 100 Einsatzfahrzeugen für ihre Aufgaben bereit. Große Behandlungsplätze wurden zur Versorgung und Registrierung der Verletzten an beiden Tunnelportalen errichtet. Auch der Abtransport in die Klinik gehörte zu den Aufgaben der Hilfskräfte. Unter den Augen zahlreicher Übungsbeobachter und Medienvertreter waren technische und medizinische Rettung gegen 2:30 Uhr bewältigt, kurz vor vier Uhr konnte der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden. Eine Auswertung der Übung soll in den kommenden Wochen erfolgen. Zusammen mit den Erkenntnissen aus den Brandversuchen von 1999 sollen dann die existierenden Alarm- und Einsatzpläne überarbeitet werden.
ZWEI EINSÄTZE VOR DER GROSSÜBUNG -
Wenige Stunden vor der Großübung im Engelbergtunnel musste die Ditzinger Feuerwehr richtig löschen. Aus ungeklärter Ursache brannte in der Bauernstraße ein Müllcontainer. Zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz löschten das Feuer, sie verhinderten so ein Übergreifen der Flammen. Die Ditzinger Wehr war mit einem Tanklöschfahrzeug und fünf Mann im Einsatz Kurz nach 22 Uhr rief ein weiterer Ernstfall die Freiwilligen Helfer der Feuerwehr auf den Plan. Im Ortsteil Heimerdingen behandelte der Notarzt einen akut erkrankten Mann, wegen des engen Treppenaufgangs sollte er mit Hilfe der Drehleiter schonend aus dem zweiten Obergeschoss abtransportiert werden. Doch die baulichen Verhältnisse machten ein Anleitern der Dachgeschosswohnung unmöglich, die Feuerwehr unterstützte daher die Rettung des Kranken über das Treppenhaus. Quelle: FFW Ditzingen
Autor: haschke am 11/01/04

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