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Dienstag, April 23, 2002

Wer keltert den besten Most im Strohgäu?

76 Proben sind verkostet worden - Landrat überreicht die Preise

STROHGÄU Man weiß es mittlerweile: Mosttrinker sind Umweltschützer. "Und Feinschmecker!" ergänzt der Landrat, der schon lange vor dem ersten Spätlingsmarkt im Kreishaus den schwäbischen Most für sich als durchaus ebenbürtige Alternative zum schwäbischen "Roten" wiederentdeckt hat. Um die gelegentlich in Vergessenheit geratenen Qualitäten des vergorenen Apfeltrunks geht es bei der Mostprämierung, zu der der Landrat im Namen der Arbeitsgemeinschaft "Grünes Strohgäu" einlädt.


Die Jury-Mitglieder haben sich inzwischen durchgekostet durch 76 im Strohgäu gereifte und gekelterte Proben von Apfel- und Birnenmosten - teils gestylt durch Schlehe-, Quitte- und Holunder-Zugaben. Sie haben ihre Voten zu Geschmack, Geruch und Aussehen abgegeben. Nun kann Landrat Dr. Rainer Haas den Preisträgern am kommenden Sonntag (28. April) um 11 Uhr im Möglinger CVJM-Heim Leudelsbachtal die Urkunden und die von den Baumschulen Häußermann in Möglingen sowie Gnamm und Müller in Ludwigsburg gestifteten Siegerprämien überreichen.

Eingeladen zu der Veranstaltung sind alle, die geschmackliches oder historisches Interesse am Schwäbischen Most haben. Dr. Günter Röhrig von der "Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau" in Weinsberg wird über den schwäbischen Most, seine Bedeutung und Herstellung sprechen, bevor der Landrat die Preise übergibt. Ein Mittagessen mit Ausschank von Most und Apfelsaft von Streuobstwiesen schließt sich an.

Am Wettbewerb beteiligen konnten sich alle Privatpersonen oder Betriebe, die Most keltern. Bedingung war, dass die Früchte von Streuobstwiesen des Strohgäus stammen. Mit diesem Wettbewerb wollen die Veranstalter einen Beitrag leisten zum Erhalt der landschaftsprägenden Streuobstwiesen, die als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten ökologisch wichtig sind.

Die Strohgäu-Kommunen Asperg, Ditzingen, Eberdingen, Gerlingen, Hemmingen, Korntal-Münchingen, Leonberg, Markgröningen, Möglingen und Schwieberdingen haben - unter Federführung des Landkreises - im Februar 1999 die Arbeitsgemeinschaft "Grünes Strohgäu" gegründet. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Landschaft, Natur und Umwelt im Strohgäu zu schützen und die Lebensqualität und die touristische Attraktion zu fördern.

Die Arbeitsgemeinschaft sei - so heißt es in einer Mitteilung aus dem Kreishaus - ein hervorragendes Beispiel einer freiwilligen interkommunalen Zusammenarbeit, bei der sich die Menschen vor Ort - die Verwaltungen und vor allem viele ehrenamtlich tätige Bürger - für Verbesserungen der Situation "vor ihrer Haustür" einsetzten. Sie täten dies effektiv, kostengünstig und ohne Dirigismus von höherer Stelle. Die Landkreisverwaltung koordiniere lediglich und unterbreite Vorschläge - auch in ihrer Funktion als zuständige Naturschutzbehörde.
Autor: Matthias Pickel am 4/23/02

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Donnerstag, April 18, 2002

Matthias Wissmann talkt in Gerlingen

GERLINGEN "Wirtschafts-Talk" mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Matthias Wissmann am Freitag in der Jahnhalle.

"Jeder Existenzgründer in Deutschland schafft durchschnittlich drei Arbeitsplätze. Diese Tatsache sollte eigentlich für alle politisch Handelnden Anlass genug sein, sich verstärkt für eine Existenz-Gründer-Offensive einzusetzen. Doch auch auf diesem Gebiet hat die rot/grüne Bundesregierung viele Chancen vertan." Diese Einschätzung äußerte Matthias Wissmann, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Ludwigsburg und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU - Bundestagsfraktion in einem Gespräch mit jungen Leuten aus dem Kreis Ludwigsburg. "Das wirtschaftliche Wachstum dümpelt vor sich hin. Auch die Gründungseuphorie der letzten Jahre ist stark zurückgegangen. Gerade einmal sieben Prozent der 18 bis 64-jährigen haben im zurückliegenden Jahr ein Unternehmen gegründet und somit neue Arbeitsplätze geschaffen. Es ist höchste Zeit, dass wir eine Kultur der Selbständigkeit weiter stärken", so Wissmann.
Wie in vielen anderen Bereichen auch, liege Deutschland im internationalen Vergleich auch hier weit hinten. "Länder wie Mexiko, Neuseeland, Australien, Italien, Indien und die USA liegen weit vor uns. In Deutschland wirken sich insbesondere viel zu lange dauernde Genehmigungs-verfahren und eine für junge, wachsende Unternehmen viel zu hohe Steuerlast negativ aus", so der CDU - Wirtschaftsexperte.
Ein großes Manko besteht nach Ansicht Wissmanns auch in der geringen Anerkennung von Selbständigkeit und Eigeninitiative in Deutschland. Kreativität und Phantasie werde hierzulande zu wenig honoriert. "Wir werden auch auf diesem Politikfeld eine Abkehr von der rot/grünen Mittelmäßigkeit einleiten, um uns wieder mit den Spitzenländern messen zu können", sagte Wissmann abschließend.

Unter dem Motto "Blauer Brief und rotes Licht - warum kommt der Aufschwung nicht?" eranstaltet die JU Gerlingen, JU Ditzingen und der Arbeitskreis Wirtschaft der CDU Gerlingen die Gesprächsrunde.

Freitag, 19.4.2oo2 20 Uhr Jahnhalle Gerlingen
Autor: Matthias Pickel am 4/18/02

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Donnerstag, April 11, 2002

Sanierungsmaßnahmen an der Speyrer Kirche abgeschlossen

DITZINGEN Am vergangenen Samstag konnten die letzten Sanierungsmaßnahmen an der Fassade der Speyrer Kirche abgeschlossen und damit das letzte Baugerüst abgebaut werden.

In den zurückliegenden Wochen und Monaten wurden die in großen Teilen ursprünglich vorhandene Mönch- und Nonnendeckung des Chordaches repariert. In mühevoller Kleinarbeit mussten 360 gebrochene Ziegel ausgebaut und neue Mönchziegel eingespeist werden. Im Bereich der Strebepfeiler am Sandsteinmauerwerk wurden durch den Steinmetz Tropfnasenprofile nachgearbeitet, offene Fugen nachverfugt und verwitterte Steine erneuert. Im Bereich des Sockels mussten wegen der aufsteigenden Feuchtigkeit der abgeplatzte Putz stellenweise erneuert und mit einem Farbanstrich versehen werden.

Im Chorinnenraum hatten sich im Laufe der Jahre am Netzrippengewölbe der Decke zahlreiche Risse aufgetan. Um weitere Bewegungen beurteilen zu können, wurden in Absprache mit dem Landesdenkmalamt und einem Statiker kurze Fugenstücke neu vermörtelt und durch Fotos dokumentiert. An einzelnen Sandsteinrippen wurden Fugen mit Bleiwolle verstemmt, um wieder Last aufnehmen zu können. In den Folgemonaten werden die präparierten Fugen erneut untersucht und beurteilt werden. Im Kirchenschiff selbst wurde der einzigartige Sandsteinbaldachin durch Einbau neuer Zugstangen im Gewölbebereich statisch gesichert. Um das Maßwerk der gotischen Spitzbogenfenster vor Verschmutzungen durch Tauben zu schützen, wurde diese als abschließende Maßnahme mit unscheinbaren Nylonnetzen überspannt. Die abschnittsweise durchgeführten Sanierungsmaßnahmen haben ca. 1 Jahr Bauzeit in Anspruch genommen. Hierfür mussten einschließlich der Turmsanierung Kosten in Höhe von rd. 130.000 € aufgewendet werden.
Autor: Matthias Pickel am 4/11/02

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Montag, April 08, 2002

Kommunen erhalten 4,2 Mio €uro

Die Strohgäu Gemeinden Ditzingen, Korntal-Münchingen, Markgröningen, Oberriexingen und Vaihingen/Enz erhalten Fördermittel vom Land.

DITZINGEN Aus den Programmen zur städtebaulichen Erneuerung und Entwicklung fließen dieses Jahr 4,2 Millionen Euro in den Wahlkreis Vaihingen. Dies teilte der Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende, Günther H. Oettinger, nun mit. Ditzingen, Korntal-Münchingen und Oberriexingen erhalten Gelder aus dem Landessanierungsprogramm, das ausschließlich aus Landesmitteln finanziert wird. Markgröningen und Vaihingen/Enz wurden in das Bund-Länder-Finanzierungsprogramm aufgenommen. "Mit den Programmen werden erhebliche Investitionen ausgelöst und Arbeitsplätze im Bau- und Ausbauhandwerk sowie in den Zulieferbereichen in meinem Heimatwahlkreis gesichert", freute sich Oettinger.

In Ditzingen fördert das Land mit 1,5 Millionen Euro die Folgemaßnahmen die im Anschluss an die Neugestaltung der Marktstraße umgesetzt werden. In Korntal-Münchingen kann nun die städtebauliche Aufwertung Kallenbergs in Angriff genommen werden. Auch hier stehen 1,5 Millionen Euro vom Land zur Verfügung. 500.000 Euro erhält Oberriexingen zur Stadtkernsanierung. Mit dem Geld soll unter anderem die Neugestaltung von Straßen und Plätzen gefördert werden. In Markgröningen soll mit 500.000 Euro der Umbau des Wimpelinhauses unterstützt werden. Neben dem Stadtarchiv soll das Haus am oberen Torturm voraussichtlich als Museum genutzt werden. Auch die Stadt Vaihingen/Enz erhält Fördergelder. 200.000 Euro fließen hier für die Umgestaltung von Gebäuden in der Graben- und Mühlstraße. Günther H. Oettinger wieß darauf hin, dass die Programme auch eine beschäftigungswirksame Konjunkturwirkung entfalten. "Jeder Förder-Euro in der Stadterneuerung mobilisiert bis zu 8 Euro an Folgeinvestitionen. Mit der Bündelung von öffentlicher und privater Finanzierung ist das Städtebauprogramm eines der effektivsten Wirtschaftsprogramme des Landes", erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende. Vor allem im örtlichen und regionalen Bau- und Ausbaugewerbe könnten dadurch Arbeitsplätze gesichert werden.

"Besonders freut es mich, dass die Verantwortlichen in den Kommunen meines Wahlkreises sich dem Thema Stadterneuerung mit vollem Engagement angenommen haben und dem Land ein überzeugendes Konzept präsentieren konnten", sagte Günther H. Oettinger. Die Programme zur Städtebauförderung seien beispielhaft für das partnerschaftliche Engagement von Land, Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg.
Autor: Matthias Pickel am 4/08/02

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Mittwoch, März 27, 2002

Erweiterte Bürgerbeteiligung in Ditzingen

Informations- und Diskussionsveranstaltung am 9. April 2002

DITZINGEN Der Gemeinderat hat am 18. Dezember 2001 die Grundzüge für den Ausbau dezentraler Trendsportangebote im Stadtgebiet verabschiedet. Das Konzept sieht vor, je nach Sportart entweder ein Schwerpunktangebot innerhalb der Gesamtstadt oder in mehreren Stadtteilen dezentrale Angebote vorzuhalten. Vor Umsetzung des Konzeptes sollen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger an allen geplanten Standorten im Rahmen der "Erweiterten Bürgerbeteiligung Ditzingen" über das Gesamtprojekt und die einzelnen Vorhaben informiert werden. Außerdem wird die Möglichkeit gegeben, Ideen und Vorstellungen einzubringen. Zur Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Skate-Anlage Konrad-Kocher-Schule Ditzingen" lädt die Stadt Ditzingen - Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement - am Dienstag, 9. April 2002, um 20.00 Uhr
in den Musiksaal der Konrad-Kocher-Schule ein. Im Zuge der Umsetzung der verlässlichen Grundschule sind im Schulhofbereich der Konrad-Kocher-Schule Umgestaltungen erforderlich. Zum einen werden Spielgeräte benötigt und zum anderen müssen Ruhebereiche geschaffen werden, um das angestrebte Erziehungskonzept zu verwirklichen. Zur Steigerung der Attraktivität und Schaffung von Angeboten für verschiedene Altersgruppen ist die Erweiterung der bestehenden Skate-Anlage (Halfpipe) durch zusätzliche Elemente vorgesehen. Vorgesehene Maßnahmen im Schulhofbereich: Im Bereich des Schulhofes sind eine Kletterkombination, Balancierbalken und Hüpfgelegenheiten geplant. Im Außenbereich werden an verschiedenen Stellen für die unterschiedlichen Altersklassen Ruhezonen geschaffen. Die Baumaßnahme wird unabhängig von der Erweiterung der Skate-Anlage verwirklicht. Geplante Maßnahmen im Bereich Trendsport:
Der Gemeinderat hat den Standort genehmigt. Die vorhandene Skate-Anlage im Bereich des Sport-Freibereiches südlich der Sporthalle soll erweitert werden.
Autor: Matthias Pickel am 3/27/02

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Montag, März 25, 2002

Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben Glems gestartet

DITZINGEN Bereits 1989 wurde das "Gewässersanierungsprogramm Glems" des Landes Baden-Württemberg beschlossen. Die umgesetzten Maßnahmen (vor allem für die Verbesserung der Abwasserbehandlung und für bauliche Maßnahmen am Gewässer) - zeigen erste positive Auswirkungen auf die Gewässergüte.

Für eine umfassende ökologische Verbesserung im Glems-Einzugsgebiet sind sie allein nicht ausreichend. Diesem Handlungsbedarf und den Zielen des E+E-Programms folgend, sind die Glemsanrainer-Gemeinden Ditzingen, Eberdingen, Gerlingen, Hemmingen, Korntal-Münchingen, Markgröningen, Rutesheim, Schwieberdingen, Stuttgart und Leonberg in einer vom Bundesamt für Naturschutz zu 100 % geförderten Voruntersuchung der Frage nachgegangen, welche Biotopinseln und Strukturanreicherungen sich im Sinne ökologischer Trittsteine sinnvoll aus dem Gesamtkonzept entwickeln lassen. Diese Voruntersuchung kostete knapp 300.000 EURO und wurde 1998 erfolgreich abgeschlossen.

Die Erkenntnisse aus der Voruntersuchung sollten genutzt werden und dazu beizutragen, das Gewässer, die Natur und die Landschaft im besiedelten und unbesiedelten Glemsraum verstärkt zu schützen, zu pflegen oder zu entwickeln. Mit diesem Ziel haben sich die Glemsanrainer-Gemeinden und die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg damit einverstanden erklärt, dass die Stadt Leonberg beim Bundesamt für Naturschutz einen Hauptantrag für ein E+E-Hauptvorhaben stellt. Diesem Auftrag ist die Stadt Leonberg mit der Bewilligung vom 19.12.2001 erfolgreich nachgekommen.

In dem nun anlaufenden E+E-Hauptvorhaben "Neue Methoden für das Flussgebietsmanagement am Beispiel des Glemsgewässersystems sind außer den Glemsanliegergemeinden aus der Voruntersuchung - bis auf die Gemeinde Eberdingen - die Gewässerdirektion Neckar sowie die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg beteiligt. Das E + E - Hauptvorhaben wird mit einem Volumen von insgesamt 300.000 EUR vom Bundesamt für Naturschutz und vom Land Baden-Württemberg gefördert. Das Hauptvorhaben zielt darauf ab, die kleinräumige Betrachtungsweise bei der Durchführung von Naturschutzmaßnahmen an der Glems durch ein einheitliches Vorgehen abzulösen. Bislang werden Maßnahmen aufgrund von aktuellen Problemen wie Böschungsrutschungen, umgestürzte Bäume, Straßenbaumaßnahmen, etc., punktuell und kleinräumig angegangen. Dabei wird das Ganzen nicht betrachtet und die Maßnahme mit den Ober- und Unterliegern nicht koordiniert angegangen. Zukünftig sollen bestimmte Maßnahmengruppen wie zum Beispiel die Entwicklung von Auwald, die Verbesserung der Durchgängigkeit oder die Feuchtgrünlandentwicklung für das gesamte Einzugsgebiet der Glems einheitlich vorbereitet und umgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Glemsanliegergemeinden einen Teil der Gewässerunterhaltung und -entwicklung zentral von einem Planungsbüro erledigen lassen. So kommt eine gezielte und naturschutzorientierte Gewässerentwicklung stärker zur Geltung als bisher. Diese neue Vorgehensweise wird aber nicht nur im organisatorischen Bereich erprobt. An einem konkreten Beispiel der Auenentwicklung im Gewann "Oberes Tal" in Ditzingen wird das neue Vorgehen bis zur Fertigstellung einer Teilmaßnahme erprobt.

Die finanzierungsrelevanten Besonderheiten und Wirkungen des Hauptvorhabens mit der Stadt Ditzingen als Baulastträger (Einzelvorhaben "Oberes Tal") und das alle Glemsanrainer-Gemeinden gemeinsam betreffende Flussgebietsmanagement, bedingen unterschiedliche vertragliche Regelungen öffentlich-rechtlicher Natur. Die erforderliche interkommunale Zusammenarbeit der geschäftsführenden Stadt Leonberg (Projektleitung) ist deshalb sowohl in einem bilateralen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit der Stadt Ditzingen als auch in einem gemeinsamen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit allen Glemsanrainer-Gemeinden zu regeln. Diese gemeinsame Vertragsunterzeichnung fand am 19. März 2002 um 11.00 Uhr im Neuen Rathaus Leonberg statt.
Das Projekt endet mit der Abgabe des Abschlußberichts im Juni 2005.
Autor: Matthias Pickel am 3/25/02

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Donnerstag, März 21, 2002

Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben für die Glems startet

Bereits 1989 wurde das "Gewässersanierungsprogramm Glems" des Landes Baden-Württemberg beschlossen. Die umgesetzten Maßnahmen zeigen erste positive Auswirkungen auf die Gewässergüte. Für eine umfassende ökologische Verbesserung im Glems-Einzugsgebiet sind sie allein nicht ausreichend.

Diesem Handlungsbedarf und den Zielen des E+E-Programms folgend, sind die Glemsanrainer-Gemeinden Ditzingen, Eberdingen, Gerlingen, Hemmingen, Korntal-Münchingen, Markgröningen, Rutesheim, Schwieberdingen, Stuttgart und Leonberg in einer vom Bundesamt für Naturschutz zu 100 % geförderten Voruntersuchung der Frage nachgegangen, welche Biotopinseln und Strukturanreicherungen sich im Sinne ökologischer Trittsteine sinnvoll aus dem Gesamtkonzept entwickeln lassen. Diese Voruntersuchung kostete knapp 300.000 EURO und wurde 1998 erfolgreich abgeschlossen.

Die Erkenntnisse aus der Voruntersuchung sollten genutzt werden und dazu beizutragen, das Gewässer, die Natur und die Landschaft im besiedelten und unbesiedelten Glemsraum verstärkt zu schützen, zu pflegen oder zu entwickeln. Mit diesem Ziel haben sich die Glemsanrainer-Gemeinden und die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg damit einverstanden erklärt, dass die Stadt Leonberg beim Bundesamt für Naturschutz einen Hauptantrag für ein E+E-Hauptvorhaben stellt. Diesem Auftrag ist die Stadt Leonberg mit der Bewilligung vom 19.12.2001 erfolgreich nachgekommen.

In dem nun anlaufenden E+E-Hauptvorhaben "Neue Methoden für das Flussgebietsmanagement am Beispiel des Glemsgewässersystems sind außer den Glemsanliegergemeinden aus der Voruntersuchung - bis auf die Gemeinde Eberdingen - die Gewässerdirektion Neckar sowie die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg beteiligt. Das E + E - Hauptvorhaben wird mit einem Volumen von insgesamt 300.000 EUR vom Bundesamt für Naturschutz und vom Land Baden-Württemberg gefördert. Das Hauptvorhaben zielt darauf ab, die kleinräumige Betrachtungsweise bei der Durchführung von Naturschutzmaßnahmen an der Glems durch ein einheitliches Vorgehen abzulösen. Bislang werden Maßnahmen aufgrund von aktuellen Problemen wie Böschungsrutschungen, umgestürzte Bäume, Straßenbaumaßnahmen, etc., punktuell und kleinräumig angegangen. Dabei wird das Ganzen nicht betrachtet und die Maßnahme mit den Ober- und Unterliegern nicht koordiniert angegangen. Zukünftig sollen bestimmte Maßnahmengruppen wie zum Beispiel die Entwicklung von Auwald, die Verbesserung der Durchgängigkeit oder die Feuchtgrünlandentwicklung für das gesamte Einzugsgebiet der Glems einheitlich vorbereitet und umgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Glemsanliegergemeinden einen Teil der Gewässerunterhaltung und -entwicklung zentral von einem Planungsbüro erledigen lassen. So kommt eine gezielte und naturschutzorientierte Gewässerentwicklung stärker zur Geltung als bisher. Diese neue Vorgehensweise wird aber nicht nur im organisatorischen Bereich erprobt. An einem konkreten Beispiel der Auenentwicklung im Gewann "Oberes Tal" in Ditzingen wird das neue Vorgehen bis zur Fertigstellung einer Teilmaßnahme erprobt.
Das Projekt endet mit der Abgabe des Abschlußberichts im Juni 2005.
Autor: Matthias Pickel am 3/21/02

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Montag, März 18, 2002

Internetführerschein - Einsteigerkurse in Ditzingen

DITZINGEN Nach der erfolgreichen Veranstaltung von Internet-Einsteiger-Kursen und E-Mail-Kursen im Rahmen des durch den gemeinnützigen Verein "Hardware4Friends" initiierten Projektes werden in Fortsetzung der Aktion "Internetführerschein für Eltern" weitere Aufbaukurse angeboten.

Der gemeinnützige Verein "Hardward4Friends" hat in Zusammenarbeit mit dem Gesamtelternbeirat der Ditzinger Schulen (GEB) und der Stadt Ditzingen Wünsche und Anregungen zahlreicher Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer aufgegriffen und für März 2002 einen weiteren Kurs zum Thema "Recherche und Zusatzprogramme" konzipiert. Die Teilnehmer lernen wie sie per "Softwaredownload" Programme aus dem Internet herunterladen können. Außerdem werden in diesem Kurs auch Kenntnisse im Umgang mit Suchmaschinen vertieft. Ein weitere Aspekt in diesem Aufbaukurs wird es sein, Dateien zu komprimieren. Als Kursleiter konnte wieder Kai-Uwe Moellenbruck gewonnen werden. Dem Vorstandsmitglied von "Hardware4Friends" war es in den Einsteigerkursen gelungen, den Teilnehmern die anfängliche Scheu vor dem Internet rasch zu nehmen und bei ihnen die Lust nach "mehr" zu wecken. Wegen des erfolgreichen Verlaufs des Projektes war es der ausdrückliche Wunsch des GEB und "Hardware4Friends", im März 2002 neben den neuen Aufbaukursen "Recherche und Zusatzprogramme" auch zwei weitere Einsteigerkurse sowie einen E-Mail-Kurs anzubieten. In den 4stündigen Einsteigerkursen werden die Grundlagen des Internet in Theorie und Praxis vermittelt. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Hilfreich wären aber einfache Grundkenntnisse (Umgang mit der Maus, was ist ein Fenster, was ein Doppelklick?). Die Teilnehmer erfahren dabei auch Wissenswertes über die Chancen, aber auch über die Risiken des World-Wide-Web.

Im E-Mail-Kurs werden die Erfahrungen aus den Einsteigerkursen vertieft. Hier lernen die Teilnehmer die verschiedenen E-Mail-Programme kennen und erfahren, wie man E-Mails verschlüsselt.

Sämtliche Kurse werden zu einem Preis von 26,00 € pro Person angeboten. Die Kosten sind zu Kursbeginn direkt vor Ort zu bezahlen. Die Kurse sind auf max. 12 Teilnehmer begrenzt. Alle Kurse finden ausschließlich in der Theodor-Heuglin-Schule in Hirschlanden statt.

Anmeldungen sind während der Öffnungszeiten des Rathauses bei der Stadt Ditzingen, Amt für Kultur, Freizeit und Familie, Frau Martuciello, Tel. 07156/164-160 möglich.

Eine Anmeldung direkt über die Schulen, den GEB oder Hardware4Friends ist nicht möglich. Fragen zum Konzept des mehrstufigen Schulungsprogrammes, das auch von der Stadt Ditzingen gefördert wird, beantworten der Leiter des Amtes für Kultur, Freizeit und Familie, Thomas Wolf, Tel.: 07156/164-158 sowie die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Radtke, 07156/33332 und der stellvertretende Vorsitzende Robert Jass (07156) 95 19 10 E-Mail: Robert.Jass@freenet.de
Autor: Matthias Pickel am 3/18/02

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Donnerstag, März 14, 2002

Mit der Umgestaltung der Seestraße wurde begonnen

DITZINGEN In der letzten Sitzung des vergangenen Jahres hat der Gemeinderat am 18. Dezember 2001 den Auftrag über die Durchführung der Tiefbauarbeiten zur Umgestaltung der Seestraße sowie für den Austausch der Wasserleitungen erteilt.

Die Umgestaltung der Seestraße ist zwischen Gebäude Seestraße 4 und Brühlstraße vorgesehen. Im Zuge dessen wird die Wasserleitung einschließlich der Wasserhausanschlüsse in den gleichen Teilabschnitten auf eine Gesamtlänge von ca. 220 m ausgewechselt werden. Auf der Grundlage des Bebauungsplanes Südrandstraße Hirschlanden Nr. 96.1 hat der Gemeinderat bereits am 24. Juli 2001 den Beschluss gefasst, im Zuge der Realisierung der Südumfahrung Hirschlanden die Seestraße zwischen der Brühlstraße und dem Rathausplatz umzubauen und das Wasserversorgungsnetz in diesem Bereich zu erneuern. Hierbei hat der Gemeinderat unter der Maßgabe, dass im Abschnitt der Seestraße zwischen Rathausplatz und Wiesenstraße eine Fahrbahnbreite von 5,25 m und eine deutlich höhenmäßige Abgrenzung der Gehwege berücksichtigt wird, dem Planungskonzept für die Seestraße auf der Grundlage des Lageplanes des Stadtbauamtes vom 3.7.2001 zugestimmt. Außerdem wurde der Vorschlag für den Ausbau des Anschlusses der Brühlstraße mit Herstellung eines Gehweges und Parkbereichen sowie der erforderliche Grunderwerb für die Verschwenkung der Brühlstraße von ca. 15 qm für die Straßenfläche genehmigt. Auf dieser Grundlage hat das Stadtbauamt die Planung für die Seestraße gefertigt. Der überplante Bereich erstreckt sich von der Brühlstraße bis zum jetzigen Ausbauende des Rathausplatzes Hirschlanden. Die Gesamtmaßnahme dient auch der gestalterischen Aufwertung der Seestraße sowie der Verbesserung der Verkehrssicherheit durch den Ausbau der Gehwege. Die Fertigstellung der Maßnahme ist bis September 2002 geplant.
Autor: Matthias Pickel am 3/14/02

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Donnerstag, März 07, 2002

Krämermarkt in Ditzingen

Änderungen beim Stadtbus und der Müllabfuhr im Marktgebiet

Der erste Krämermarkt in diesem Jahr findet am 12. März 2002 in der Marktstraße, der Bauernstraße bis zur Einmündung der Tiefgarage des Gebäudes Marktstraße 4 und auf der Münchinger Straße ab Marktstraße bis zur Einmündung Gartenstraße statt.

Für die innerhalb des Marktgebietes liegenden Straßen und Plätze besteht am Markttag in der Zeit von 05.00 Uhr bis voraussichtlich 20.00 Uhr Halteverbot. Am Markttag sind die Zufahrten zu den im Marktgebiet liegenden Grundstücken in der Zeit von 06.00 Uhr bis voraussichtlich 20.00 Uhr nicht möglich. Nachdem der Schlossparkplatz an diesem Tag gesperrt werden muss, bittet die Stadtverwaltung, die Parkplätze in der öffentlichen Tiefgarage beim Rathaus zu benutzen, die von der Leonberger Straße aus angefahren werden können. Die Leerung der 1100 l Müllcontainer findet an diesem Tag im Marktgebiet zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr statt. Für die Benutzer des Stadtbusses ergeben sich folgende Änderungen: Die Bushaltestelle in der Marktstraße wird Fahrtrichtung Bahnhof in die Glemsstraße (vor Hausnummer 47) verlegt. Die Haltestellen Autenstraße und Marktstraße in Fahrtrichtung Stadtmitte entfallen. Die Stadtverwaltung würde sich über einen regen Besuch des Krämermarktes freuen und bittet schon heute um Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen, die der Markt mit sich bringt.

Empfohlener Link:  Ditzingen
Autor: Matthias Pickel am 3/07/02

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