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Donnerstag, Februar 28, 2002

Wer hat den besten Most im Grünen Strohgäu?

Um das heraus zu finden, startet die Arbeitsgemeinschaft Grünes Strohgäu – die Städte und Gemeinden Asperg, Möglingen, Markgröningen, Korntal-Münchingen, Schwieberdingen, Hemmingen, Ditzingen, Gerlingen, Eberdingen und Leonberg und das Landratsamt Ludwigsburg – ihren ersten Wettbewerb zum Thema „Most“.

Streuobstwiesen gehören im Grünen Strohgäu zu den wichtigsten Ökosystemen. Ihr Erhalt und die Förderung von Streuobstanbau und Produkten gehören daher zu den Aufgaben, die sich das Grüne Strohgäu gestellt hat. Eine der traditionellen Nutzungen war seit jeher der Most – die vergorene Alternative zum Apfelsaft. Vor allem, weil der Saft nicht so leicht haltbar zu machen war und der Most, mit seinem geringem Alkoholgehalt und verdünnt mit Wasser ein richtiger Durstlöscher bei der harten Arbeit war. Vielerorts wird er noch gekeltert und für den Hausgebrauch hergestellt. Meist nach alten Familienrezepten, mit oder ohne Birne, als gemischter Most, oder sortenrein, aus nur einer Apfelsorte. Heute gibt es ihn auch zu kaufen, viele Saftmarken bieten auch einen Most an.

Das Grüne Strohgäu möchte mit seiner Aktion jedoch diese Familientraditionen kennen lernen, den ursprünglichen Most. Die drei besten Most-Proben aus dem Grünen Strohgäu sollen daher prämiert werden.

Die Preisverleihung findet am 28. April 2002 in Möglingen im CVJM Haus, in der Mühlwiesenstraße statt. Ab 14:00 Uhr werden dort in einem bunten Rahmenprogramm die drei Preise an die Sieger übergeben. Eine gesonderte Einladung wird wieder im Amtsblatt veröffentlicht.
Alle Mostliebhaber sind aufgerufen sich zu beteiligen und ihren Hausmost für den Wettbewerb an zu melden. Anmeldeformulare erhalten Sie im Rathaus der Stadt Gerlingen bei Herrn Klinkenberg (Tel: 07156/205-264) oder Frau Bleul (Tel 07156/205-479). Abgabeschluss für Ihren Most ist der 15. März im Rathaus Gerlingen. Bitte füllen Sie den Anmeldebogen aus und geben Sie ihren Most bis spätestens 15. März im Rathaus ihrer Gemeinde ab. Eine unabhängige Jury aus Fachleuten wird die Auswahl dann bewerten.
Autor: Matthias Pickel am 2/28/02

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Mittwoch, Februar 20, 2002

"Stadtverwaltung kann nicht bis drei zählen!"

In den vergangenen Tagen wurden die einzelnen Schilder und Wegweiser für die verschiedenen Parkplätze in der Ditzinger Innenstadt aufgestellt.

Entgegen den Aussagen der Stadtverwaltung Ditzingen, dass dadurch die Ausschilderung erst vervollständigt und die Hinweistafeln an den Ortseingängen in ein Gesamtkonzept eingebunden würden, sieht sich die Junge Union in ihren Auffassungen bestätigt. Die Übersichtstafeln stellen überhaupt keine Informationsgrundlage dar, sie wirken stattdessen sogar kontraproduktiv. Auf die großen Schilder am Ortseingang sollte man. "Herzlich willkommen in Ditzingen!" schreiben, so der JU-Vorsitzende Jochen Schmitt, dies sei eine bessere Werbung für Ditzingen als das Parkleidsystem und die Leute würden es wenigstens verstehen. So wird auf den großen Übersichtstafeln am Ortseingang der Parkplatz "Altes Schloss" als P2 angezeigt, auf nachfolgendem Bild können Sie jedoch erkennen, dass die Stele an dem Parkplatz diesen als "P3 Altes Schloss" ausweist .Das Parkhaus wird auf den Hinweistafeln als "P1-Dach" und an den Parkhauseinfahrten selber als "P1" deklariert. Doch dies ist noch nicht alles. So wurde anscheinend in der Stadtverwaltung bzw. bei dem beauftragten Unternehmen erkannt, dass an den Übersichtstafeln Verbesserungen notwendig sind. Bei der Einfahrt aus Richtung Münchingen nach Ditzingen, erkennt man auf der Hinweistafel, dass der Richtungspfeil sowie der Stadtname "Leonberg" rot eingefärbt wurden. Was dies nun zu bedeuten hat, rätselt die Junge Union Ditzingen bisweilen und fordert die Stadtverwaltung auf die Fehler "schnellstmöglich auszuräumen". Als nächsten Schritt sehen die Nachwuchspolitiker die Neuausschreibung des Auftrags.
Empfohlener Link:  JU Ditzingen
Autor: Matthias Pickel am 2/20/02

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Donnerstag, Februar 14, 2002

Ditzingen setzt auf DVD`s

DITZINGEN Ab 15. Februar 2002 präsentiert die Stadtbibliothek Ditzingen zusammen mit den Stadtteilbibliotheken eine Auswahl von insgesamt über 150 DVDs - Ein vielseitiges Angebot von spannenden, heiteren, romantischen und vor allem aktuellen Filmen werden ab dem 15. Februar 2002 in DVD-Qualität zur Verfügung stehen.

Neben jungen deutschen Regisseuren wie Tom Tykwer mit "Der Krieger und die Kaiserin", Wolfgang Becker mit "Das Leben ist eine Baustelle" oder Oliver Korittke mit "Eine Hand voll Gras" sind natürlich auch erfolgreiche Hollywood-Filme wie z.B. "Pearl Harbour", "Cast Awa - Verschollen" und "Die Mumie" vertreten. Außerdem werden Filme aus britischer oder französischer Produktion angeboten. Neben der besseren Bild- und Tonqualität liegt ein wesentlicher Vorteil der DVDs in den zahlreichen Zusatzfunktionen wie Sprachauswahl und informative Zusammenstellungen von Kommentaren, Dokumentationen und Interviews. Nachdem die Ausstattung der Haushalte mit DVD-Playern zwar zugenommen hat, aber noch nicht selbstverständlich ist, werden die Ditzinger Bibliotheken auch weiterhin Videos anbieten. In der Bibliothek der Kernstadt wird das seitherige Angebot auch mit einer kleinen Auswahl an Kinder-Videos erweitert werden. Die Benutzungsbestimmungen für DVDs sind die selben wie für Videos: Pro Ausweis können maximal 2 DVDs entliehen werden. Die Leihfrist beträgt 2 Wochen, die Versäumnisgebühr pro Tag und Stück 0,50 Euro. DVDs können nicht vorbestellt werden.
Autor: Matthias Pickel am 2/14/02

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Trockenmauer Höfinger Straße in Ditzingen wird saniert

DITZINGEN Entlang des Fußweges zwischen der Auten- und Höfinger Straße befindet sich eine ökologisch hochwertige Trockenmauer mit einer Fläche von ca. 50 qm.

Eine Prüfung hat ergeben, dass die Trockenmauer mittlerweile stark sanierungsbedürftig ist. Nach durchgeführten Vermessungen der Lage der Mauer stellte sich heraus, dass sich diese zu 50 % auf privatem Grund befindet. Mit dem Miteigentümer konnte man in Gesprächen Einvernehmen über die Durchführung der Sanierung erzielen. Die voraussichtlichen Kosten in Höhe von rd. 13.690 € tragen die Eigentümer zu je 50 %. Die Arbeiten werden in Abhängigkeit der Witterung ab Mitte Februar von einer Fachfirma durchgeführt. Die Bauzeit beträgt ca. 2 bis 3 Wochen. Eine Sperrung des Fußweges ist während den Sanierungsarbeiten nicht erforderlich.
Autor: Matthias Pickel am 2/14/02

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Mittwoch, Januar 30, 2002

Haushaltsplan 2002 auf CD-ROM erhältlich

Der Haushaltsplan 2002 der Stadt Ditzingen sowie der Eigenbetriebe wurde im Dezember
2001 durch den Gemeinderat verabschiedet.

Neben der Druckversion wurde von dem Planwerk einschließlich der Wirtschaftspläne der städt. Eigenbetriebe wie im Jahr 2001 wieder eine CDRom-Version angefertigt. An der Kommunalpolitik interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich die CDRom-Version in den städt. Bibliotheken ausleihen. Als besondere Serviceleistung kann die CD-Rom gegen Erstattung der Selbstkosten in Höhe von 10 EUR auch bei der Stadtverwaltung, Kämmereiamt, schriftlich oder per E-Mail unter Kaemmereiamt@Ditzingen.de angefordert bzw. bei der Stadtkasse Ditzingen oder beim Bürgeramt Ditzingen erworben werden.
Autor: Matthias Pickel am 1/30/02

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Dienstag, Januar 29, 2002

Eröffnung des umgebauten Bürgeramtes Ditzingen

DITZINGEN Nach dreimonatiger Umbauzeit wurden im Laufe der vergangenen Woche die letzten Arbeiten zur Neugestaltung des Bürgeramtes Ditzingen abgeschlossen. Nach dem Umzug, der bereits am 23. Januar 2002 komplett erfolgen konnte, wurde schon einen Tag früher als geplant am 24. Januar 2002 der Betrieb in den neugestalteten Räumen wieder aufgenommen.

Mit der Umsetzung des vom Gemeinderat beschlossenen Konzeptes der „großen baulichen Lösung“ konnte die Erweiterung des bislang beengten Servicebereiches in ein bürgerfreundliches Kundenzentrum verwirklicht werden. Am Montag, dem 28. Januar 2002 hat Herr Oberbürgermeister Michael Makurath im Rahmen eines kleinen Empfanges das neugestaltete Bürgeramt offiziell eröffnet.
Die räumliche Situation des Bürgeramtes, das bis zum Umbau im ehemaligen Einwohnermeldeamt und im Passamt untergebracht war, ließ keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten zur Optimierung des Dienstleistungsservices aus einer Hand zu. Vor dem Hintergrund, dass zur Verbesserung des Kundenservices eine Erweiterung der Räumlichkeiten des Bürgeramtes notwendig ist, hat der Gemeinderat am 27. März 2001 der Planung für den Umbau des Bürgeramtes in Ditzingen zugestimmt. Nach dem beschlossenen Konzept der „großen baulichen Lösung“ wurden die bislang beengten Servicebereiche und unzureichend funktionellen Arbeitsbereiche in ein bürgerfreundliches Kundenzentrum umgestaltet. Um dem zusätzlichen Raumbedarf gerecht zu werden, wurde das seitherige Foyer im Erdgeschoss des Rathauses in Anbindung an die bisherigen Räumlichkeiten umgebaut. Im Zuge der dreimonatigen Baumaßnahme wurden die seitherigen Trennwände zum Foyer entfernt und damit mit den erweiterten Räumlichkeiten neue und zusätzliche Arbeitsplätze sowie kundenorientierte Service, - Informations- und Wartebereiche verwirklicht. Außerdem wurde im neuen Bürgeramt ein separater Zugang geschaffen, der unabhängig von den übrigen Ämtern des Rathauses eine separate Öffnung möglich macht. Neben den handwerklichen Innenausbaumaßnahmen ist das Bürgeramt Ditzingen mit einer bedarfsgerechten Neumöblierung sowie mit einem elektronischen Kundenbedienungssystem ausgestattet. Durch Knopfdruck wird eine Kundenkarte gezogen und durch den Aufruf der jeweiligen Nummer auf dem Display angezeigt, wann der Kunde bedient werden kann. Neben dem freundlich gestalteten Wartebereich wird es auch eine Kinderspielecke geben, um auch Kindern beim Besuch des Bürgeramtes die Wartezeit zu erleichtern. Neben der Erstellung eines Windfangs und behindertengerechten Eingangsbereiches wurde der Umbau des Bürgeramtes mit einer auffällig gestalteten Beschilderung abgerundet. Die Kosten des gesamten Umbaues belaufen sich auf rd. 109.927 € (ca. 215.000 DM).


Autor: Matthias Pickel am 1/29/02

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Freitag, Januar 25, 2002

Aufbau der ersten Schilder für das Parkleitsystem

DITZINGEN Wie Sie sicher schon bemerkt haben, wurden in den letzten Wochen die ersten Vorboten des Parkleitsystems in Ditzingen aufgebaut, nämlich die Übersichttafeln an den Einfahrten zur Innenstadt. Bis zur Fertigstellung werden aber noch weitere Hinweisschilder montiert: Hinweise zu den einzelnen Parkplätzen und Stelen direkt an den Parkplätzen.

Bei den bisher aufgestellten Hinweistafeln handelt sich um die Vor-Wegweiser, die den Ortsunkundigen signalisieren sollen, dass sie in der Ditzinger Innenstadt auf ein System von Parkierungseinrichtungen mit den Parkplätzen P1 – P4 treffen und auch dahin geleitet werden. Im Endzustand wird auf den genordeten abstrahierten Plänen jeweils die Zufahrtsrichtung mit einem Pfeil klar markiert, so dass deutlich wird, von wo die Parkplatzsuchenden in den "Parkring" einfahren. Bei der Standortwahl wurde versucht, einerseits möglichst frühzeitig den Hinweis zugeben, andererseits sind an diesen Stellen meist nicht ausreichend öffentliche Flächen für einen Kurzzeitstellplatz vorhanden.

Ein Übersichtsplan zu den Stellplätzen wird auch in den Info-Vitrinen angebracht werden.

Nach den großen Schildern werden an den wesentlichen Kreuzungen Hinweise angebracht, die zu den einzelnen Parkplätzen bzw. die Tiefgarage direkt hinführen.

An den Parkplätzen selbst wird jeweils eine Stele angebracht auf der die Bezeichnung, z.B. P1 Rathaus, P2 Dekanat, vermerkt ist. Darunter folgen die rechtlich zwingenden Hinweise zur Parkscheibenbenutzung, zur maximalen Parkdauer und zur Dauer der Parkzeitbeschränkung. Als besonderer Service für Besucherinnen und Besucher ist ein Übersichtsplan mit Kennzeichnung der wichtigen öffentlichen Einrichtungen und der Parkplätze aufgebracht.

Diese Arbeiten sollen bis Ende Februar weitgehend abgeschlossen werden.

Um das Leitsystem zu vervollständigen werden auch die Bushaltestellen im Innenstadtbereich mit einheitlichen Stelen versehen. Damit findet dann die Umgestaltung der Marktstraße für die Haltebereiche einen Abschluss. Da hier die Befestigung mit Bodenhülsen vorgesehen ist, die einbetoniert werden müssen, ist der Ausführungszeitpunkt abhängig von der Witterung.
Autor: Matthias Pickel am 1/25/02

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Montag, Januar 21, 2002

Strohgäu FDP propagiert "Sex im Fahrstuhl"

STROHGÄU "Eure Körper reiben intensiv und ryhtmisch aneinander - Er stoppt den Lift, drückt sie an die Wand und schiebt ihren Rock hoch."

Zwei Minuten Vollgas auf der Website des Ortsverbandes FDP Strohgäu erwarten den Besucher beim genaueren Blick auf das Webangebot der FDP Ortsvereine Gerlingen, Schwieberdingen, Ditzingen, Hemmingen und Korntal-Münchingen.

"Wir setzen uns für Ihre Belange ein, damit das Strohgäu ein Ort wird und bleibt in dem man sich wohl fühlt", so weiter auf der Website. In der Freizügigen Videoanimation werden dem Zuschauer die "Gefahren" am "wilden Treiben" an öffentlichen Orten nahegelegt, die in der Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen liegen können. Jüngstes Beispiel ist die Einführung der Videoüberwachung des Rotebühlplatzes in Stuttgart, die Ende Januar 2002 eingeführt wird. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Gemeinderat, Michael Föll, begrüßte Mitte 2001 diese Lösung. Erfahrungen anderer Städte, zum Beispiel Leipzig, seien positiv gewesen. "Videoüberwachung ist für uns ein Instrument zur Kriminalitätsprävention und wenn die Prävention nicht erfolgreich ist, auch zur Bekämpfung." Die Kameras seien aber auch ein Mittel, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Die letzte Umfrage habe gezeigt, dass sich 56 Prozent der Befragten tagsüber nur teilweise sicher oder unsicher fühlten, nachts sogar 80 Prozent. Dies sei ein Grund, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.

Als Produzenten des "heißen Streifen", wie es Leser dem Strohgäu Magazin beschrieben haben, engagierten sich die FDP Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern. Nach den Grünen im letzten Jahr geht nun auch die FDP mit fetzigen Aktionen auf die Wähler zu.

Ohne Fahrstuhlsex, dafür mit mehr Sachpolitik präsentiert sich für den Bundestagswahlkampf 2002 der Kandidat der Liberalen im Wahlkreis 266, Peter Ott (33), aus Korntal-Münchingen auf deren Website. Klare Aussagen zur Person und zur Programmatik seines Wahlkampf erwarten den Besucher bei der Vorstellung des Kandidaten.

Empfohlener Link:  FDP Strohgäu
Autor: Matthias Pickel am 1/21/02

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Donnerstag, Januar 17, 2002

Änderungen bei der zentralen Notfallpraxis

Grundlegende Änderung des allgemeinärztlichen Notfalldienstes an Wochenenden und Feiertagen
Für Ditzingen und Umgebung entsteht die zentrale Ärztliche Notfallpraxis Strohgäu

STROHGÄU Voraussichtlich ab Anfang Februar 2002 –der genaue Zeitpunkt wird in den Gemeindeblättern unter der Rubrik „Ärztlicher Notfalldienst“ rechtzeitig bekanntgegeben – wird sich der allgemeinärztliche Notfalldienst an Wochenenden und Feiertagen für die Dienstbezirke Ditzingen und Umgebung (Ditzingen, Hemmingen, Hirschlanden, Höfin-gen und Schöckingen), Korntal-Münchingen (Korntal, Münchingen, Kallenberg und Müllerheim) und Rutesheim und Umgebung (Rutesheim, Perouse, Flacht, Weissach und Heimerdingen) grundlegend ändern. Die bisherige Regelung, nach der die einzelnen Ärzte in ihren eigenen Praxen ab-wechselnd den Notfalldienst versehen und die Patienten dadurch an jedem Dienst eine andere Praxis – oft unter erheblichen Mühen – aufsuchen müssen, wird durch eine zentrale Ärztliche Notfallpraxis ersetzt. Diese Praxis trägt die Bezeichnung Ärztliche Notfallpraxis Strohgäu und befindet sich in zentraler Lage in Ditzingen, Siemensstr.6, telefonisch erreichbar unter der Nummer 07156 - 928080.

Insgesamt 48 Ärzte aus den genannten Dienstbezirken haben sich zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammengeschlossen, um diese Praxis zu gründen und damit den Allgemeinärztlichen Notfalldienst auf eine neue Basis zu stellen. Personell wird die Praxis mit zwei in der Notfallmedizin erfahrenen Ärzten, einer Arzthelferin und einem Rettungssanitäter besetzt sein, der im Falle eines Hausbesuches gleichzeitig als Fahrer eines mit der für medizinische Notfälle nötigen technischen Ausstattung versehenen Wagens fungiert. Für außerordentliche Notfälle steht jeweils einer der 48 an der Notfallpraxis beteiligten Ärzte in Rufbereitschaft. Gegenüber der bisherigen Regelung ergibt sich damit eine bedeutende Verbesserung der ärztlichen Versorgung in den genannten Bezirken, die immerhin eine Einwohnerzahl von zusammen siebzigtausend aufweisen.

Der Frauenärztliche, Kinderärztliche, Augenärztliche und HNO-ärztliche Notfalldienst sind von der neuen Regelung unberührt und bestehen unverändert fort!

Die Ärztliche Notfallpraxis Strohgäu befindet sich, wie oben schon angegeben, in Ditzingen in der Siemensstrasse 6, verkehrsgünstig direkt an der B 295 gelegen, in einem modernen Geschäftshaus, in dem sich unter anderem ein Reisebüro und eine Chirurgische Praxis befinden. Für die Patienten ist die im zweiten Obergeschoss gelegene Praxis durch einen großzügig gestalteten Eingangsbereich und einen auch für Behinderte geeigneten Aufzug bequem zu erreichen. Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden. Durch die Lage direkt an der B 295 kann die Praxis aus allen Richtungen sehr rasch erreicht werden, wobei insbesondere die Westumgehung und der Tunnel in Ditzingen, später auch die noch im Bau befindliche südliche Umgehungsstrasse von Hirschlanden sehr zeitsparend sind.
Autor: Matthias Pickel am 1/17/02

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Miese Finanzlage in Ditzingen

DITZINGEN Die Finanzlage der großen Kreisstadt Ditzingen hat sich erstmal seit vier Jahren auf breiter Front merklich verschlechtert. "Fatale Dimensionen" erreichte der Gewerbesteuerrückgang, so Dr. Udo Andriof bei der Auswertung der aktuellen Haushaltseckdaten. Für 2002 ergibt sich in Ditzingen eine Deckungslücke im Verwaltungshaushalt, die durch eine Zuführung vom Vermögenshaushalt ausgeglichen werden muss.
Autor: Matthias Pickel am 1/17/02

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