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Montag, März 29, 2004

GÜRTELPRÜFUNG BEIM TAEKWONDOVEREIN

KORNTAL-MÜNCHINGEN - Die erste Gürtelprüfung beim Taekwondoverein Korntal Münchingen e. V. in diesem Jahr fand wieder mit dem Prüfer Rudolf Krupka, Kampfrichterobmann der Taekwondo Union Baden-Württemberg, statt.

Es waren 25 Mitglieder des Vereins zur Überprüfung ihrer Leistungen angetreten. Für 5 Taekwondokas war es die erste Prüfung, weshalb die Aufregung bei einigen Kleinen und ihren Eltern recht groß war. Am Ende der Prüfung, die von der Theorie bis zum Bruchtest, von den Prüflingen einiges abverlangte, bekamen alle 25 Teilnehmer ihre Urkunde und dürfen ab sofort einen neuen Gürtel tragen. Den weiß/gelben Gürtel tragen nun: Dennis Schäffer, Rümeysa und Furkan Ünsür, Daniela Pfeilsticker und Michael Roth. Den gelben Gürtel: Lukas Weiß, Marvin und Robin Wößner, Michael Biehl, Michael Szadurski, Patrick Merk und Sefa Dogan. Den gelb/grünen Gürtel: Khashayar Mostafi und Henning Martens. Den grünen Gürtel: Marijana Denkovic. Den grün/blauen Gürtel: Christina-Mona Marzell, Clara Hohmann, Maximilian Gabler, Marie Stich und Andreas Hermann. Den blauen Gürtel, der den Aufstieg in die Leistungsklasse 1 bringt, trägt nun : Thomas Neff. Den blau/roten Gürtel tragen nun: Felix Repnak und Jessica Juric. Den roten Gürtel: Sidki und Ramis Ünsür. Einen Grund zur besonderen Freude hatte Thomas Neff, da er Prüfungsbester war. Ein großes Lob kam am Ende vom Prüfer, Rudolf Krupka, der das durchweg hohe Leistungsniveau wieder sehr lobte. Wir gratulieren allen Prüflingen zum neuen Gürtel und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg in ihrem Sport.
Autor: haschke am 3/29/04

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Donnerstag, März 25, 2004

TÖTUNGSDELIKT IN MÜNCHINGEN

KORNTAL-MÜNCHINGEN Ein dringender Tatverdacht ergab sich bei den Ermittlungen zum Tod des 49-jährigen Luigi Massascusa jetzt aus den Überprüfungen der Angaben des 38-jährigen Wohnungsinhabers.

Hierbei fanden die Beamten der Sonderkommission "Münchingen" erhebliche Unstimmigkeiten. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Mann sich zwar in der Schweiz aufhielt, jedoch nicht in der von ihm angegebenen Dauer. Zudem verstrickte er sich in weitere Widersprüche. Zwischenzeitlich gehen die Ermittler und die Staatsanwaltschaft Stuttgart von einem dringenden Tatverdacht gegenüber dem 38-Jährigen aus. Er wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser wies ihn, nach Prüfung des Sachverhaltes, wegen des Vorwurfes des Mordes in eine Justizvollzugsanstalt ein. Der 38-Jährige streitet die Tat ab. Die Ermittlungen laufen weiter.
Autor: haschke am 3/25/04

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Mittwoch, März 24, 2004

MANN IN MÜNCHINGEN GETÖTET

KORNTAL-MÜNCHINGEN Am Dienstag gegen 16.00 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass in Münchingen in der Stuttgarter Straße ein Mann leblos in der Wohnung eines Bekannten liegt.

Die bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeidirektion Ludwigsburg ergaben, dass er durch Gewalteinwirkung im Kopfbereich getötet wurde. Über die getötete Person und die Hintergründe der Tat gibt es im Moment noch keine gesicherten Erkenntnisse. Bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg wird eine Sonderkommission gebildet.

AKTUELL / NEUE ERKENNTNISSE
Der tot aufgefundene 49-jährige, aus Italien stammende Luigi Massascusa betrieb einen Autohandel. Der Tatort befindet sich in einem Wohnblock mit 30 Einheiten. Eine Obduktion wird am heutigen Mittwochvormittag durchgeführt. Die Polizei wurde durch einen 38-Jahre alten Mann verständigt, der Inhaber der betroffenen Wohnung ist. Bei ihm handelt es sich gleichzeitig um einen Angestellten und Bekannten des Verstorbenen. Er gab an, dass er den Getöteten nach seiner gestrigen Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt aufgefunden hatte. Nach bisherigem Sachstand war massive Gewalteinwirkung auf den Kopf todesursächlich. Bislang wurden erste Zeugenvernehmungen durchgeführt. Die Ermittlungen zum Umfeld des Opfers, zu seinen Lebensgewohnheiten und der Zeit vor seinem Tod laufen auf Hochtouren. Sie erstrecken sich in alle Richtungen. So muss zum Beispiel auch noch geklärt werden, warum der Getötete, der einen Schlüssel für die Wohnung besaß, sich dort aufhielt. Zuletzt wurde er am Montag gegen 20.00 Uhr lebend gesehen. Weiter ist die Kriminalpolizei an der Klärung der folgenden Fragen interessiert: Wer hat verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Tatortes gemacht?
Wer hatte am Montag/Dienstag noch Kontakt zum Opfer?
Zeugen, die Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel.: 07141/ 18-9 oder unter 07141/ 18 50 50 zu melden.

Autor: Matthias Pickel am 3/24/04

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Freitag, März 19, 2004

FREIZEITBAD BEKOMMT EIGENES BISTRO

KORNTAL-MÜNCHINGEN Seit Dienstag der vergangenen Woche müssen die Besucher des Münchinger Freizeitbades nicht mehr länger hungrig und durstig nach Hause gehen. Das „Bistro im Bad“ lädt mit gemütlicher Atmosphäre und einem leckeren Angebot zum Verweilen ein.

Auf der Speisekarte dürfen neben kleinen Gerichten wie Pommes Frites, Wurstsalat oder Spaghetti mit Tomatensoße natürlich auch Speisen wie Zwiebelrostbraten, Maultaschen oder Käsespätzle nicht fehlen. Ob Suppen, vegetarisches Essen, Fleisch- und Fischgerichte oder ein süßer Nachtisch – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Den kleinen Hunger kann man mit Butterbrezeln oder belegten Brötchen stillen - nachmittags warten Kaffee und Kuchen auf die Besucher. Im Sommer möchte der Pächter, Frank Hermann, seine Gäste auch auf der Terrasse bewirten. Auch in Badeanzug und Badehose kann man die Angebote des „Bistro im Bad“ nutzen. So gibt es jetzt auf der Galerie eine Durchreiche zum Bistro, dessen Speisen und Getränke man auf den 20 Sitzplätzen auf der Galerie gemütlich zu sich nehmen kann. Bald schon werden ein Fernseher und eine Musikanlage zur Einrichtung des Bistros zählen. So können die Badbesucher nicht nur selbst Sport treiben, sondern sich auch über den nationalen und internationalen Sport auf dem Laufenden halten. Und wer nicht einkehren möchte, für den gibt es Getränke und kleine Snacks auch zum Mitnehmen. Geöffnet hat das „BiB“ dienstags von 8.30 – 24.00 Uhr, mittwochs und donnerstags von 11.30 – 24.00 Uhr, freitags und samstags von 8.30 – 02.00 Uhr und sonntags von 8.30 – 24.00 Uhr (montags Ruhetag).
Autor: Matthias Pickel am 3/19/04

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Dienstag, März 16, 2004

STOPPEN KELTENAUSGRABUNGEN WESTUMFAHRUNG?

MÜNCHINGEN Im Frühjahr 2001 wurde mit dem Bau des größten Straßenbauprojekts in Baden-Württemberg begonnen. Nunmehr sind die "Erdarbeiten" in einer entscheidenden Phase.

Archäologen fanden mitten auf der Münchinger Westumgehung auf Höhe des südlichen Anschlusses "Spuren von Kelten" sowie frühzeitliche Bruchstücke. "Sofern ein Keltentempel gefunden wird," so einer der Ausgräber, "muss die Straße verlegt werden." Ein Korntal-Münchinger Gemeinderatsmitglied, das mit dieser Tatsache konfrontiert wurde, war außer sich und hofft nun, dass es sich "hoffentlich nur um ein par Scherben handelt." Tatsächlich können zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine detaillierten Ergebnisse präsentiert werden. Alles ist möglich, Spekulationen sind Aufgrund der Tragweite nicht sinnvoll und auch nicht zu verantworten. "So ist zu hoffen, dass die Münchinger Westumfahrung zügig weitergebaut werden kann."
Autor: haschke am 3/16/04

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Mittwoch, März 03, 2004

SOLARPROJEKT GEHT ANS STROMNETZ

KORNTAL-MÜNCHINGEN Am Dienstag, 2. März weihte die Solar Korntal-Münchingen Gbr die neue Fotovoltaikanlage bei einer kleinen Feier ein. Bei der Veranstaltung mit Bügermeister Peter Stritzelberger, der Brüdergemeinde Korntal und dem "Kopf" und Geschäftsführer Theodor Haufler wurde ein Projekt der Lokalen Agenda 21 erfolgreich beendet.

Die Korntaler Brüdergemeinde stellte das Dach des Blumhardthaus in der Hindenburgstraße kostenlos zur Verfügung, 56 Mitglieder der Lokalen Agenda Gruppe "Energie und Umwelt" gründeten eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts und die Stadt Korntal-Münchingen unterstützte das Projekt mit 5000 Euro. "Wir sind alle froh und dankbar für die gute Idee die sie auf den Weg gebracht haben," so Peter Stritzelberger bei der Feier im Blumhardthaus Korntal, "Respekt und Anerkennung vor der Aktion. Der Stadtverwaltung hat es Spaß gemacht das durchzuziehen - ich freu mich saumäßig". Der Geschäftsführer der Anlage und engagierter Umweltschützer, Theodor Haufler erklärte den Aufbau der Anlage auf dem Dach der Brüdergemeinde, "Es gab immer mal wieder Rückschläge für uns. Das ist das Werk aller Gesellschafter. Unser Projekt stieß auf ein überwältigendes Interesse." Die mehr als 50 Gesellschafter der Solaranlage betreiben aktiven Klimaschutz und speisen im Schnitt 57KW pro Tag in das Korntaler Stromnetz ein. 126 Solarmodule sollen die Investitionen von mehr als 100.000 Euro innerhalb von 10 Jahren refinanzieren. Auf einem Schild vor dem Blumhardthaus kann man die Aktuellen- und Durchschnittswerte der Fotovoltaikanlage ablesen.
Autor: Matthias Pickel am 3/03/04

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Freitag, Februar 27, 2004

WEITERBETRIEB DER STROHGÄUBAHN

KONTAL-MÜNCHINGEN Der Gemeinderat der Stadt Korntal-Münchingen hat in seiner Sitzung am 26.02.2004 über den Weiterbetrieb der Strohgäubahn nur bis zum 31.05.2004 beraten und beschlossen.

Wie auch die anderen Anliegergemeinden hat Korntal-Münchingen sich für die Interimslösung zu den bisherigen Vertragsbedingungen ausgesprochen. Auch ist Korntal-Münchingen der Ansicht, dass der Landkreis ein im Vergleich zum Angebot der Region wirtschaftlich gleichwertiges Angebot für den Weiterbetrieb der Strohgäubahn ab dem 01.06.2004 bis 31.12.2006 unterbreiten sollte. Der Gemeinderat vertritt jedoch weiterhin die Auffassung, dass der Betrieb der Strohgäubahn perspektivisch von der Region übernommen werden soll. Denn die Lösung für die Strohgäubahn muss eine langfristig sinnvolle Lösung für den ÖPNV sein. Und diese Lösung kann nur in der Integration der Strohgäubahn in den ÖPNV der Region liegen. Weiter wurde der Bürgermeister beauftragt, Verhandlungen mit den Nachbarkommunen zum Weiterbetrieb der Strohgäubahn zu führen. Der Gemeinderat ist sich einig, dass der Betrieb der Strohgäubahn nicht eingestellt werden darf und dass es wichtig ist eine gemeinsame, für alle beteiligten Kommunen tragbare Lösung, auch in finanzieller Hinsicht, zu finden.
http://www.strohgaeu-bahn.de


Autor: haschke am 2/27/04

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Mittwoch, Februar 25, 2004

POLIZEIPOSTEN WIRD GESCHLOSSEN

KORNTAL-MÜNCHINGEN Im Zuge der Verwaltungsreform und der Neustrukturierung der Polizei in Baden-Württemberg wird der Polizeiposten in Münchingen geschlossen. Die Arbeit übernehmen Beamte im Ditzinger Polizeirevier.

"Auch für die Bürger der Doppelstadt Korntal-Münchingen im Bereich des Polizeireviers Ditzingen wird es insofern eine Veränderung geben, dass künftig die um 3 Kollegen auf 7 Beamte verstärkte Dienststelle die Aufgaben des Polizeipostens Münchingen übernimmt," so meldet die Polizeidirektion am Dienstag die Veränderungen im Landkreis Ludwigsburg. Innenstaatssekretär Heribert Rech und Landespolizeipräsident Erwin Hetger trafen sich am Mittwoch, 25.Februar 2004 mit dem Präsident der Landespolizeidirektion Stuttgart I, Konrad Jelden und den Leitern der im Regierungsbezirk Stuttgart ansässigen Polizeidirektionen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die Ergebnisse präsentiert und insbesondere die Prüffälle in den Bereichen der einzelnen Polizeidirektionen nochmals eingehend erörtert. Künftig werden bei der Polizeidirektion Ludwigsburg 22 personell starke Polizeiposten die Sicherheitsbelange der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis wahren. Die geplanten Veränderungen werden sich in einer größeren Bürgernähe, einer verstärkten Präsenz und ausgedehnten Öffnungszeiten der Polizeiposten niederschlagen. Nachdem Ende Oktober ein Prüfauftrag des Innenministeriums die Polizeidirektionen im Land erreichte, die Organisationsstruktur der Polizei kritisch zu überprüfen, wurde bei der Polizeidirektion Ludwigsburg eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich nach Erhebung umfangreichen Datenmaterials intensiv mit der Problematik auseinandersetzte. Dabei wurde die bestehende Struktur unter den Gesichtspunkten der Arbeitsbelastung, Entfernung zur nächsten Polizeidienststelle, dem Publikumsverkehr, dem Betreuungsverhältnis und der Personalstärke beleuchtet.
Autor: Matthias Pickel am 2/25/04

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NACHTRAG: TOTE FRAU IDENTIFIZIERT

DITZINEN/KORNTAL-MÜNCHINGEN Wie bereits berichtet, wurde von einer Spaziergängerin am Dienstag gegen 09 Uhr unweit der Talmühle eine Leiche in der Glems entdeckt.

Bei einer Obduktion am heutigen Mittwoch konnte nun die Identität der Frau festgestellt werden. Es handelt sich um eine 69-jährige Frau aus Münchingen, die am Mittwoch 14. Januar als vermisst gemeldet wurde. Als Todesursache wurde festgestellt, dass die Frau ertrunken ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht.
Autor: Matthias Pickel am 2/25/04

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Freitag, Februar 20, 2004

UMSTRITTENE LÄRMSCHUTZWAND GENEHMIGT

KORNTAL-MÜNCHINGEN Ende 2002 hatte das kulturelle Leben in Korntal-Münchingen einen herben Einschnitt zu verkraften: In einem langen Rechtsstreit hatte sich ein südlich angrenzender Nachbar gegen den von dem städtischen Grundstück ausgehenden Lärm gewendet und vor Gericht schließlich die Einhaltung von bestimmten Lärmwerten erstritten.

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs durften nur noch zehn Veranstaltungen pro Jahr nach 22 Uhr einen bestimmten Lärmpegel überschreiten. Somit war es Aufgabe der Stadtverwaltung und des Gemeinderates nach Lösungen zu suchen, die den gewohnten Betrieb in der Stadthalle aufrechterhalten können. Nun endlich ist ein Ende des eingeschränkten Stadthallenbetriebes in Sicht. Vom Landratsamt Ludwigsburg wurde der Bauantrag der Stadt Korntal-Münchingen zum Bau einer Lärmschutzwand genehmigt. Die nunmehr genehmigte Lärmschutzwand soll genau diesen Lärmschutz gewährleisten, so dass nach Fertigstellung der Lärmschutzwand wieder mit einem unbegrenzten Betrieb der Stadthalle Korntal gerechnet werden kann.
Autor: haschke am 2/20/04

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